Skelettbauweise

Für die Ausführung von Skelettbauten kommen heute meist Stahl, Stahlbeton und Holz zum Einsatz.

Die tragende Konstruktion besteht in der Regel aus Stützen, Unterzügen und Deckenplatten. Die vertikale Lastabtragung erfolgt über Stützen. Diese nehmen die Lasten aus den Deckenplatten und Unterzügen auf und leiten sie in die Fundamente ab.

Vorteile der Skelettbauweise

Die Wirtschaftlichkeit der Skelettbauweise liegt in der schnellen Bauweise und seiner regelmäßigen Gebäudestruktur, im hohen Grad an industrieller Vorfertigung und dem Einsatz gleicher Bauteile in hoher Stückzahl sowie in der Flexibilität der Grundriss- und Fassadengestaltung.

Das belegt auch die Dissertation von Dr. Chr. Kämereit (2019), in der er die Prinzipien für nachhaltige Gebäudekonzepte untersucht hat. Hier schneiden Skelettbauweisen mit Spannbeton-Fertigdecken besonders gut ab: Sie stehen für anpassungsfähige und wirtschaftliche Tragwerke.

Eine Broschüre dazu finden Sie hier.   

Architekturfassade von der tragenden Fassade entkoppelt

Die tragenden Elemente erzeugen ein Skelett, das mit nicht tragenden Elementen ausgefacht beziehungsweise bekleidet wird.

Damit sind Modernisierungen, Umbauten und Nutzungsänderungen relativ problemlos möglich, das freigelegte Skelett lässt sich neu bekleiden, nach dem Stand der Technik ausstatten und/oder räumlich neu einteilen.

Schneller Baufortschritt

Für die Skelettbauweise sind BRESPA®-Decken ein ideales Deckensystem.

Im Werk gefertigt, kommen die Elemente just in Time auf die Baustelle und werden von den erfahrenen Montagekolonnen schnell verlegt.

Kein Warten nach dem Betonieren der Längsfugen und Ringankerbereiche, am Tag darauf kann auf den Spannbeton-Fertigdecken weitergearbeitet werden.