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Wasserablaufbohrungen – Nachkontrolle von oben möglich

April 2019

Wasserablaufbohrungen können von oben kontrolliert werden

Zur besseren Nachkontrolle, Nachbearbeitung und zur Gewährleistung der Durchgängigkeit von Wasserablaufbohrungen (WAB) an den Unterseiten der Deckenplatten werden diese auf der Oberseite der Deckenplatte offen gelassen.

„So kann die Durchgängigkeit der WAB auf dem LKW oder nach der Plattenmontage und vor dem Verguss von oben überprüft werden“, erläutert Dipl.-Ing. Rainer Müller, Leiter des Kompetenzzentrums bei DW SYSTEMBAU. „Wir planen eine Versuchsphase  bis Ende des Jahres. In dieser Zeit sammeln wir die Erfahrungen auf den Baustellen und entscheiden dann, ob wir das als Standard einführen“, so Rainer Müller weiter.

Zum Durchstoßen verwendet man z.B. ein 6 mm dickes Baustahlstück, das in das Loch einführt wird und das mit etwas Druck die werkseitig vorbereitete Öffnung nach unten durchstößt. Bei größerem Widerstand können leichte Hammerschläge erforderlich.

 

Sollten trotz 1 bis 2 leichter Hammerschläge die WAB nicht durchgestoßen sein, ist durch „Stochern“ zu überprüfen, ob man sich in dem Bohrloch des unteren Spiegels befindet. Auf keinen Fall mit zu viel Gewalt versuchen, die WAB zu öffnen. Dies kann zu größeren Abplatzungen an der Unterseite der Decke führen. Die Herstellung der WAB ist dann nur durch Bohren von der Unterseite möglich. Beim anschließenden Fugen- und Ringankerverguss können die Löcher oben mit etwas Betonschlämme verschlossen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier im Infoblatt.

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Dipl.-Ing. Werner Siebert